
Der Beirat des BVV
Unser Beirat – Gemeinsam für eine neue Vereinbarkeit
Der Beirat des Bundesverband Vereinbarkeit (BVV) versteht sich als interdisziplinärer Thinktank und beratendes Impulsgremium. Er begleitet die Arbeit des Verbands fachübergreifend, zukunftsorientiert und strategisch – mit dem Ziel, den BVV in seiner Rolle als relevanter Impulsgeber für Vereinbarkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu stärken.
Die Mitglieder des Beirats vertreten unterschiedliche Disziplinen und Fachgebiete, verfügen über ausgewiesene Expertise und hohe Reputation, sie sind gesellschaftlich engagiert und unterstützen die Vision und Ziele des BVV als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.
Der BVV-Beirat steht damit für Vielfalt an Perspektiven, fachliche Tiefe und zukunftsgerichtetes Denken – als wertvolle Unterstützung für die strategische Arbeit des Bundesverbands Vereinbarkeit.
Die Mitglieder des Beirats

Dr. Ana Hoffmeister
Vorsitzende des Beirats
„Komplexe Herausforderungen brauchen mehr einfache Antworten – sie brauchen vielfältige Perspektiven. Mit dem Beirat schaffen wir einen Raum, in dem unterschiedliche Sichtweisen aufeinandertreffen, Spannungen abgehalten und kontroverse Debatten bewusst geführt werden. Genau dort entstehen neue, wirksame Lösungen. Durch unsere Interdisziplinarität holen wir Vereinbarkeit aus der Nische und positionieren sie als eines der entscheidenden Zukunftsthemen.“

Volker Baisch
Co-Vorsitzender des Beirats
„Vereinbarkeit ist kein „Nice-to-have“ mehr – sie entscheidet über Gesundheit, Motivation und Loyalität von Mitarbeitenden und damit über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Und sie betrifft nicht nur Mütter, sondern alle: Väter, Pflegende, Alleinstehende, Menschen mit Herz und Verantwortung. Denn wenn Menschen ihr echtes Leben mit zur Arbeit bringen dürfen, entsteht Bindung, Vertrauen, Loyalität und letztlich auch Leistung.“

Vera Schneevoigt
Guiding for Future„Das Engagement im BVV ist angesichts des demografischen Wandels von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Mit meinen Erfahrungen aus Pflege und Wirtschaft möchte ich Impulse setzen und den Dialog zwischen den Generationen stärken.“
Vera blickt auf eine 38-jährige internationale Konzernkarriere mit Führungspositionen bei Bosch, Fujitsu und Siemens zurück. Nach ihrem Ausscheiden engagiert sie sich in den Themen Digitalisierung, Transformation, Diversität, Frauenförderung und New Work und berät Politik, Unternehmen sowie insbesondere weiblich geführte Technologie- und Deep-Tech-Start-ups. Seit 2024 führt sie gemeinsam mit ihrem Mann die Guiding for Future GmbH, wurde für ihr Engagement mehrfach ausgezeichnet und veröffentlichte 2024 das Buch „Wir können Zukunft“.
Dr. Hans Rusinek
Zukunftsforscher
„Vereinbarkeit ist kein Feelgood-Thema. Sie ist Standortfaktor, Innovationsmotor und Basis einer resilienten Wirtschaft. Darum mache ich mit dem Bundesverband das Thema zur Priorität in Wirtschaft und Politik.“
Hans ist Arbeitsforscher an der Universität St. Gallen und befasst sich mit den gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Transformationen der Arbeitswelt. Neben seiner wissenschaftlichen Tätigkeit wirkt er als Unternehmensberater, Publizist und Aufsichtsrat eines Zürcher Unternehmens an der praktischen Gestaltung nachhaltiger Arbeits- und Wirtschaftssysteme. In seinen mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Büchern und Publikationen leistet er Beiträge an der Schnittstelle von Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft – und will Klarheit in komplexen Verantwortungsfragen schaffen.


Kristina Störk
Associate Partner McKinsey & Company
Vereinbarkeit ist der Schlüssel zum Glück! Jeder von uns hat neben dem Arbeits-Ich Bereiche, die wichtig sind. Ich setze mich deshalb für eine Gesellschaft ein, die es Menschen erlaubt, sich in der Arbeitswelt ganzheitlich zu zeigen und einzubringen und damit starre Grenzen aufzuweichen.
Kristina gründete ihr erstes Unternehmen mit 25 Jahren, ist zertifizierter systemischer Coach und verbindet strategisches Denken mit Verständnis für menschliche Dynamiken. Mit ihrem Mann lebt und arbeitet sie in München, wo sie ihre Karrieren gemeinsam flexibel mit drei Söhnen managen.
Cawa Younusi
Geschäftsführer Charta der Vielfalt
„Vereinbarkeit wird immer noch als Privatproblem einzelner behandelt, statt als ökonomischer und gesellschaftlicher Hebel. Unternehmen und Politik reden über Fachkräftemangel, aber ignorieren die strukturellen Blockaden im Alltag. Als Beirat bringe ich meine Erfahrung aus System HR und Kulturveränderung ein, um genau diese Mechanik zu verschieben.“
Cawa Younosi ist Geschäftsführer der Charta der Vielfalt und einer der sichtbarsten Stimmen zu Zukunft von Arbeit und Vereinbarkeit in Deutschland. Er war über viele Jahre Personalchef bei SAP und hat in dieser Zeit umfassende Transformationsprogramme begleitet mit Fokus auf Gestaltung von flexibler Arbeit Führungskultur und Teilhabe.


Sandra Runge
Rechtsanwältin
„Ich engagiere mich im Bundesverband Vereinbarkeit, weil Eltern und ihre Kinder in der politischen Debatte eine starke Lobby brauchen. Als Beirätin setze ich mich dafür ein, dass Elterngeld, Mutterschutz und Wiedereinstieg fair und verlässlich gestaltet sind – damit Vereinbarkeit kein Zufall bleibt.“
Sandra Runge ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und berät seit zehn Jahren Eltern zu Schwangerschaft, Elternzeit und Wiedereinstieg. Sie ist Mitgründerin von Coworking Toddler, einem innovativen Kitakonzept, das 2018 als ›Ort der Zukunft‹ ausgezeichnet wurde. Neben ihrer Anwaltstätigkeit ist sie Autorin, Speakerin und engagiert sich über Netzwerke und Initiativen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Wertschätzung von Care-Arbeit.
Simon Usifo
CEO BBDO Germany
„Vereinbarkeit ist die Grundlage einer gesunden Gesellschaft. Angesichts steigender Anforderungen und verschwimmender Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben müssen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik Strukturen und innovative Modelle schaffen, die den Bedürfnissen aller Menschen gerecht werden.“
Simon Usifo wurde in Bonn geboren, als Sohn eines nigerianischen Vaters und einer französischen Mutter. Er wuchs im Rheinland auf und studierte in Köln BWL und Medienwirtschaft.
Bevor er als CEO in die Deutschland-Geschäftsführung der internationalen Kreativ- und Werbeagentur BBDO (Omnicom) nach Düsseldorf wechselte, war er 17 Jahre lang für renommierte Agenturen, wie Ogilvy (WPP) und 72andSunny (Stagwell) in London, Shanghai, Berlin und Amsterdam tätig.
